Chirurgie

Ihr Tier muss operiert werden?
Ist ein operativer Eingriff bei Ihrem „Liebling“ erforderlich, wollen wir dafür sorgen, dass Sie ihn unbeschadet wiedererhalten.
Zielgerichtete regelmäßige chirurgische Fortbildungen und eine umfangreiche apparative Ausstattung ermöglichen es uns, nahezu alle erforderlichen operativen Eingriffe in unserer Klinik selbst auszuführen.

Dies beinhaltet insbesondere

  • Bauchchirurgie:
    • z.B. Darm-
    • Blasen-
    • Magen-
    • Milz-
    • Nieren- und Leberoperationen
    • Tumorentfernung
    • Kastrationen etc.
  • Weichteil- bzw. Unfallchirurgie:
    • z.B. Sehnen-
    • Muskel-
    • Gelenk-
    • Hautverletzungen,
    • Tumoroperationen etc.

Durch eine sorgfältige OP-Planung versuchen wir das Operationsrisiko für den Patienten zu minimieren und gleichzeitig den OP-Erfolg zu optimieren.


Im einzelnen erfolgt das durch Untersuchung vor der Operation (Prächirurgische Untersuchung):

  • gezieltes Fragen nach möglichen Risikofaktoren (bekannte Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien, vorrausgegangene Narkosen, Krankheitssymptome). Im Rahmen unserer Operationseinwilligungserklärung haben wir das Erfragen potentieller OP-Risiken standardisiert.
  • Klinische Untersuchung, insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems.
  • Blutuntersuchung vor der Narkose (pränarkotisches Blutprofil) bestehend aus Blutbild und den wichtigsten Organparametern.

Narkoseverfahren:

  • angepasst an die Ergebnisse der Voruntersuchung
  • alle längeren und risikoreichen Eingriffe erfolgen unter Dauertropfinfusion (Kreislaufstabilisierung, venöser Zugang für gezielte schnelle Medikation) und Inhalationsnarkose (Isofluran), welche eine genaue Narkosesteuerung und nötigenfalls auch eine kontrollierte Beatmung ermöglichen
  • damit erst gar keine Schmerzen entstehen, bekommen alle OP-Patienten vor dem Eingriff ein Schmerzmittel verabreicht  

Narkoseüberwachung:

  • manuell: regelmäßige Bestimmung der Narkosetiefe (Reflexe) und Überwachung von Atmung und Herzfunktion
  • apparativ: Pulsoximetrie (Messung der Sauerstoffsättigung und der Pulsfrequenz) und Kapnograph (Messung der CO2 – Sättigung und der Atemfrequenz)

Versorgung nach der Operation (Postoperative Überwachung):

  • Stationäre Überwachung, das heißt regelmäßige Kontrolle des Patienten
  • Dauertropfinfusion (ggf. Infusionspumpe) bleibt bis zum Ende der Aufwachphase
  • Wärmezufuhr (Rotlicht, Körnerkissen, Heizdecke)

Für weitere Fragen zu chirurgischen Eingriffen steht Ihnen unser Praxisteam gerne zur Verfügung.

Sprechzeiten

Montag bis Freitag von 8:00-12:00 und von 15:00-18:00

Bitte rufen Sie uns an, damit wir einen Termin vereinbaren können.

Wir möchten in der Tierarztpraxis Achim eine reine Terminsprechstunde führen.

Telefon: 04202-2121

Notdienst

Im Notfall rufen Sie bitte in der Tierklinik Posthausen an. Diese bietet Ihnen außerhalb der Sprechzeiten täglich einen 24h-Notdienst an.

www.tierklinik-posthausen.de Telefon: 04297-168990